RoboJob investiert in die Zukunft

RoboJob investiert in die Zukunft

Dass die CNC-Automatisierung zur Wirtschaftlichkeit, aber auch zur Flexibilität und zur Effizienz der Fertigungsindustrie einen wichtigen Beitrag leisten kann, ist schon seit längerem bekannt. RoboJob war eines der ersten Unternehmen, das mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Standardprodukten für die CNC-Automatisierung begonnen hat. Dass dabei auch versucht wird, die Fertigungsindustrie wieder für junge Leute attraktiv zu machen, unterstreicht der belgische Marktführer noch einmal zusätzlich durch seine Zusammenarbeit mit Katholieke Scholengemeenschap Harlindis en Relindis.

Dass die CNC-Automatisierung zur Wirtschaftlichkeit, aber auch zur Flexibilität und zur Effizienz der Fertigungsindustrie einen wichtigen Beitrag leisten kann, ist schon seit längerem bekannt. RoboJob war eines der ersten Unternehmen, das mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Standardprodukten für die CNC-Automatisierung begonnen hat. Dass dabei auch versucht wird, die Fertigungsindustrie wieder für junge Leute attraktiv zu machen, unterstreicht der belgische Marktführer noch einmal zusätzlich durch seine Zusammenarbeit mit Katholieke Scholengemeenschap Harlindis en Relindis.

Die CNC-Automatisierung oder auch 'Robotisierung' hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung zu verzeichnen. So stand RoboJob mit 'an der Wiege' der CNC-Automatisierung. RoboJob war sogar das erste Unternehmen, das Standardprodukte anbot, die sich speziell auf die immer kleiner werdenden Seriengrößen in der Fertigungsindustrie richteten. Dabei stehen bei diesem belgischen Unternehmen nicht nur die Kunden, sondern auch die Arbeitskräfte dieser Kunden im Mittelpunkt. Aus eigener Erfahrung – RoboJob stammt selbst aus der Fertigungsindustrie – wusste man bei RoboJob doch nur zu gut, dass es immer schwieriger wird, gute CNC-Bediener zu finden: "Die Zeiten, wo man schnell einen guten Bediener (Operator) finden konnte, sind längst vorbei", sagt der Mitgründer und Mitgeschäftsführer von RoboJob, Helmut De Roovere. "Die Metallindustrie ist ein ganz besonders faszinierender und spannender Bereich, wo aus Rohmaterial Produkte hergestellt werden, die ihre Anwendung in der Luft- und Raumfahrt, bei den erneuerbaren Energien und in vielen anderen zukunftsträchtigen Entwicklungen finden. Es ist ein Bereich, in dem die eigene Leidenschaft für die Technik und die Innovation nachhaltig Erfüllung findet. Aber leider steht dieser Bereich nicht sehr weit oben auf der beruflichen Wunschliste von Studenten und jungen Arbeitskräften. Unter anderem deshalb ist der Beruf des CNC-Operators jetzt zu einem Mangelberuf geworden. Und daran wollen wir bei RoboJob etwas ändern."

"Ehrlich gesagt", meint De Roovere, "wenn man unsere jungen Leute fragt, wie sie den metallverabeitenden Bereich sehen, dann denken sie an eine Fabrik, wo man ohne viel Tageslicht 8 Stunden am Tag hart arbeiten muss, um sein Geld zu verdienen. Schwere Arbeit also, und das in einer nicht gerade angenehmen Umgebung. Die Realität sieht aber ganz anders aus. Und diese Botschaft müssen wir der Jugend deutlich machen."

Technische Ausbildungen sind in den letzten Jahren stark im Aufwind. Junge Leute sind offensichtlich vom Virus der Innovation und Technik angesteckt, aber sie finden nicht den Weg in die Fertigungsindustrie. Bei RoboJob ist man davon überzeugt, dass man die richtigen Mittel besitzt, um die Jugend wieder für die Fertigungsindustrie zu erwärmen: "Wir sehen es ja selbst auch bei unseren eigenen Beschäftigten: Wir haben ein junges, dynamisches Team von Technikbegeisterten, die sich gern mit der Mechanik und der Software befassen. Mit dieser Leidenschaft ist man nicht nur bei RoboJob bestens aufgehoben, sondern auch in einem Unternehmen der Fertigungsindustrie. Auch dort wird hochentwickelte Technologie eingesetzt: computergesteuerte Bearbeitungsmaschinen, CAD Software, Automatisering und vieles andere mehr. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Branche alle Trümpfe in der Hand hält, um für die Jugend wieder sehr attraktiv zu sein. Und diesen Weg wollen wir auch gehen, zusammen mit Harlindis en Relindis.”

Harlindis en Relindis ist eine Schulgemeinschaft in Maaseik, die über die Landesgrenzen hinaus wegen der Qualität des Studienangebots und der engen Verbindungen zu den Betrieben sehr geschätzt wird. 'Begeisterung für die Technik' (Gebeten door techniek) steht nicht zufällig auf der Website über die Aktivitäten im Bereich Industrie und Technik dieser Einrichtung. Die jungen Leute werden nachhaltig ermutigt, ihre Interessen und Talente in der Technologie weiter zu entwickeln, und die Verbindung zur Industrie wird hier auch schnell hergestellt. "Das ist einer der Gründe, warum wir jedes Jahr einen 'Demotag' organisieren", berichtet der Mitarbeiter aus dem Bereich Mechanik/Elektro, Eddy Mulders. "Dies ist ein Tag, an dem alle unsere Studenten immer stark interessiert sind, weil sie hier neue Anwendungen aus der Praxis entdecken können. Wir organisieren diesen Demotag jedes Jahr mit einem bestimmten Themenschwerpunkt, und das ist in diesem Jahr Zerspanung 4.0. Unsere Lehrlinge aus dem Studienbereich Mechanik/Konstruktion und Planungstechnik erhalten vorab eine Schulung zum Thema CNC-Automatisierung von RoboJob. Anschließend machen sie sich an diesem Tag selbst daran, den Besuchern die Demos zu erklären."

"Für RoboJob ist das eine tolle Gelegenheit, die Arbeitnehmer der Zukunft für den Beruf und für die Fertigungsindustrie zu motivieren. Außerdem zeigen wir, wie schnell unsere Automatisierung erlernt werden kann, denn die Lehrlinge machen sich schon nach wenigen Stunden Schulung selbst an die Arbeit", schließt De Roovere.

Der Demotag zu Zerspanung 4.0 findet am Donnerstag, 22. Oktober 2015, im Gebäude K des Campus Harlindis en Relindis in Maaseik statt. Für Besucher wird eine Nachmittags- und eine Abend-Session angeboten, wo unter anderem die CNC-Automatisierung, die Software für Zahnradfräsen, 3D kontaktlose Messung und die Energieeffizienz bei Zerspanungsmaschinen behandelt werden.

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