RoboJob installiert dreissigsten Tower

RoboJob installiert dreissigsten Tower

Etwas mehr als 3 Jahre nach der Markteinführung auf der EMO-Messe in Hannover hat RoboJob letzte Woche die 30. Installation eines Towers abgeschlossen. Der Tower ist das fortschrittlichste Produkt von RoboJob und kann neben der Produktbeladung auch zum Beladen von Paletten und zum Austausch von Spannvorrichtungen verwendet werden. Damit ist eine autonome Produktion perfekt möglich.

Auf der EMO Hannover 2017 präsentierte RoboJob erstmals seinen neuen Tower. Während sich das Unternehmen bisher immer auf den Bau von Lösungen für die Produktbeladung konzentriert hatte, ging RoboJob mit dem Tower einen Schritt weiter. „Mit dem Tower, den wir damals auf der EMO vorgestellt haben, haben wir jedoch einen völlig neuen Weg eingeschlagen", erinnert sich Geschäftsführer Helmut De Roovere. „Mit dieser Automatisierung können Sie sowohl Produkte laden als auch Paletten austauschen. Der große Vorteil hier ist, dass die Lösung in die Höhe gebaut wird, so dass Sie mehr als 10m² Lagerraum haben. Und das alles, während der Tower auf dem Boden nur 1,4 m² einnimmt."

Zusätzliche Funktionen

Seit 2017 wurden viele zusätzliche Funktionen eingeführt, die u. a. den Austausch von Spannvorrichtungen ermöglichen. „Heute sind die Möglichkeiten tatsächlich viel größer. Dabei geht es nicht nur um den Austausch von Werkstücken und Paletten, sondern auch um Spannvorrichtungen wie z.B. Hainbuch-Spannhülsen, ‚chuck-faces‘ von Kitagawa oder auch einzelne Klauen von Schunk oder SMW Autoblok. Damit erhöhen wir die Autonomie der Maschine erheblich, und es wird perfekt möglich, eine autonome Produktion mit hohem Mix und geringem Volumen durchzuführen."

30. Installation bei Platteau Subcontracting

In der vergangenen Woche hat RoboJob die Installation eines Towers an einer Mazak Integrex J-200 S abgeschlossen. Damit hat das Unternehmen die 30. Installation eines Towers auf eigenem Grund und Boden, bei Platteau Subcontracting in Poperinge (Belgien), abgeschlossen. Bei dieser Installation tauscht der Roboter automatisch die einzelnen Klauen der Spannklauen von SMW Autoblock aus. Pieter Cappoen, Geschäftsführer von Platteau Subcontracting, ist bereits begeistert: „Mit dem Tower machen wir einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung unseres Unternehmens. Schließlich sind wir bestrebt, die Autonomie unseres Maschinenparks zu erhöhen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für uns im Tower mit Servogreifern und Klauenwechsel in Kombination mit einem Bearbeitungszentrum mit ausreichend Werkzeugen. In unserem Fall ist das eine Mazak Integrex J-200 S. Diese Kombination ermöglicht es uns, ein Programm einmal zu erstellen, den Tower mit Rohteilen zu füllen und dann buchstäblich auf Start zu drücken. Der Rest funktioniert wie von selbst: Der Roboter baut die Maschine und sich selbst komplett um. Er wechselt die Klauen der Klauenplatte und kann mit seinen verschiedenen Greiferköpfen Teile von Durchmesser 10 bis Durchmesser 200 durcheinander bearbeiten."

Belgien holt auf

Die 30. Installation eines Towers fand also im eignen Land statt, und Belgien hinkt in Sachen CNC-Automatisierung sicher nicht hinterher. „Im Gegenteil", weiß Helmut De Roovere. „Wir stellen fest, dass wir im vergangenen Jahr aufgeholt haben. Die Belgier nehmen manchmal eine abwartende Haltung ein, wenn es um neue Technologien geht. Aber inzwischen ist der Nutzen der CNC-Automatisierung erwiesen, und das wissen auch die belgischen Unternehmer. Seit der Corona-Virus zugeschlagen hat, haben wir auch einen Anstieg der Anfragen und Bestellungen von belgischen Kunden festgestellt. Platteau Subcontracting ist schon seit einiger Zeit Kunde. Wir haben beispielsweise vor 6 Jahren einen Turn-Assist 250 an einer Mazak QTN 350 installiert. Und die läuft noch immer."

Die anderen 29 Installationen des RoboJob Towers verteilen sich auf Belgien, die Niederlande, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Liechtenstein, Italien, die Schweiz und Israel.

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