RoboJob baut die Vor- und Nachbearbeitungen aus zu Standardfunktionen

RoboJob baut die Vor- und Nachbearbeitungen aus zu Standardfunktionen

Automatisierung verbessert den Profit, gerade auch in der Zerspanungsindustrie. Der schnelle Ausbau der automatischen Be- und Entladung von CNC-Maschinen ist nicht mehr zu übersehen bei Fachmessen, wie die Techni-Show, EMO, AMB oder MTMS. Aber die Entwicklung braucht nicht bei dem automatischen Bestücken und Entladen von CNC-Maschinen stecken zu bleiben.

Deshalb baut Marktführer RoboJob jetzt auch die Vor- und Nachbearbeitungen zu Standardfunktionen aus. Jede Minute die ein Roboter stillsteht, ist schließlich Zeit, in der er etwas anderes tun könnte.

Ein Roboter, der eine CNC-Dreh- oder Fräsmaschine bestückt: Das ist schon längst nicht mehr neu in der Zerspanungsbranche. Bei immer mehr Betrieben erscheinen jetzt Roboter. Daran hat Robojob als Marktführer sicher beigetragen, und damit auch an der Rentabilisierung der Zerspanungsindustrie.In der Branche geht es jetzt auch ein bisschen wieder bergauf, nach den schweren Zeiten für den Sektor in Belgien, den Niederlanden und in anderen westeuropäischen Ländern. Um diese sich leicht verbessernden Umstände gut zu nutzen und auszubauen, ist es jetzt wichtig vorauszuschauen. Denn auch in den osteuropäischen Ländern wird die Automatisierung nicht mehr lange auf sich warten lassen.

“Wir freuen uns natürlich gewaltig, dass viele zerspanende Betriebe inzwischen einsehen, dass auch sie automatisieren können und dass es der Rentabilität auch wirklich zugute kommt. Um den osteuropäischen Konkurrenten einen Schritt vor zu bleiben, müssen wir jedoch auch immer wieder den Blick weiter in die Zukunft richten, indem wir versuchen, die Prozesse weiter zu optimieren.” Dies ist die Sicht von Helmut De Roovere, Co-Gründer und -Geschäftsführer des belgischen RoboJob. De Roovere ist federführend und ein wichtiger Initiator bei dem belgischen Spezialisten für das automatische Be- und Entladen von CNC-Maschinen, der sich inzwischen zum Marktführer in der Benelux gemausert hat und in verschiedenen anderen westeuropäischen Ländern aktiv ist. De Roovere hat ziemlich klare Vorstellungen davon, was vor uns liegt.

“Die Entwicklung der CNC-Automatisierung braucht nicht bei dem automatischen Bestücken und Entladen von CNC-Maschinen aufzuhören. Es ist zwar ein großer Schritt vorwärts, und der Maschinenbediener kann sich jetzt auf die Aufgaben konzentrieren für die sein Herz schlägt: die Programmierung der CNC-Maschinen oder die Optimalisierung von internen Prozessen. Und gerade in diesem letzten Punkt gibt es noch viel zu tun. Zum Glück sehen wir, dass ziemlich viele Kunden sich schon jetzt selbst damit beschäftigen: Sie kommen immer öfter zu uns mit der Frage, was der Roboter noch alles kann. Und das ist nicht wenig.

Je nach der Zykluszeit hat der Roboter fast eine Minute bis zu mehreren Minuten Zeit andere Aufgaben zu erfüllen. Jetzt ist das ‘Ruhezeit’: Der Roboter steht still, bis das Signal kommt, dass ein Stück fertig ist und er dieses wieder aus der CNC-Maschine entnehmen kann, um gleich das nächste Werkstück einzulegen. RoboJob macht es jetzt möglich, die Vor- und Nachbearbeitungen in der Turn-Assist Software einzustellen. Der Bediener bestimmt mit nur ein paar Mal klicken, was der Roboter zwischendurch noch machen kann: ein verarbeitetes Teil entgräten, waschen oder eine Seriennummer einstanzen. Wird mit der ‘PALLET-UNLOAD’ Erweiterung gearbeitet, dann kann der Roboter die Palette auch auf eine neu aufzulegende Schicht vorbereiten, beispielsweise indem er ein Stück Pappe auf die vorige Schicht legt. Selbstverständlich ist bei bestimmten Funktionen weitere Hardware erforderlich.

In der Software stehen diesbezügliche Informationen für den Bediener bereit, die er leicht und schnell abrufen kann. Praktisch ist auch, dass man den Aufgaben einen eigenen Namen geben und diese ein nächstes Mal rasch abrufen kann. Ein weiterer Zeitgewinn.

“Wir wollen schließlich nicht nur einfach Zeit im Fertigungsverfahren einsparen, sondern auch der Bediener soll etwas davon haben,” erklärt De Roovere. “Der Maschinenbediener ist und bleibt das wichtigste verbindende Glied in dem ganzen Prozess, denn ohne Bediener ist ein Roboter weiter nutzlos. Und deshalb bemühen wir uns, das Leben des Bedieners so angenehm wie möglich zu gestalten, damit der Arbeitsdruck verringert wird und wieder Ruhe in die Werkstatt einkehrt.”

RoboJob hat die neu entwickelten Standardfunktionen bereits für verschiedene Kunden umgesetzt, einfach mittels einem Software-Update. “Auch das ist ein enormer Fortschritt: wir brauchen die Anlage des Kunden nicht stillzulegen wenn es neue Funktionen gibt,” meint De Roovere. “Mit unserem USB-Schlüssel wird das Software-Update rasch installiert und kann der Kunde sofort weiterarbeiten. Der einzige Unterschied ist, dass er jetzt plötzlich viel mehr Möglichkeiten hat,” beschließt De Roovere.

Welche Vor- und Nachbearbeitungen genau mit den neuen Standardfunktionen von RoboJob möglich werden, sollten Sie mit eigenen Augen entdecken ... Sie finden RoboJob vom 25. bis zum 27. März 2015 in Stand 10 der MTMS-Messe in der Brussels Expo. Am RoboJob-Stand können Sie uns direkt auf Preisangebote hin ansprechen, Fragen zu den Produkten stellen und technische Informationen hinterfragen. 

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