RoboJob arbeitet an der Zukunft

RoboJob arbeitet an der Zukunft

Mit der bevorstehenden Ferienzeit kann RoboJob zufrieden auf das abgelaufene Jahr zurückblicken. Der belgische Marktführer in der CNC-Automatisierung wird dieses Jahr erneut mit Rekordzahlen abschließen, aber das bedeutet keineswegs, dass man sich auf den Lorbeeren ausruhen wird.

Dieses Jahr stand bei RoboJob im Zeichen einer weiteren internationalen Ausweitung. Es wurden neue Zusammenarbeiten mit Händlern in Deutschland, in der Schweiz und in Frankreich aufgenommen, wo RoboJob einen ganz starten Start verzeichnete. Die Internationalisierung ist für das Unternehmen aus Heist-op-den-Berg kein Windei: Es steht schon jetzt fest, dass 2016 als neues Rekordjahr in die Bücher von RoboJob eingehen wird.

"Daran haben wir alle richtig hart gearbeitet", meint ein stolzer Helmut De Roovere. De Roovere startete RoboJob vor knapp 10 Jahren, nachdem er selbst die Herausforderung für die zerspanende Industrie beim Schwesterunternehmen Aluro CNC erlebt hatte. Er tat sich mit seinem alten Weggefährten aus der Studentenzeit und guten Freund Luc De Ceuster zusammen. In 2017 werden sie das 10-jährige Bestehen von RoboJob feiern, und sie können zufrieden zurückblicken. "Unsere Standardsysteme werden in ganz Westeuropa und inzwischen auch außerhalb erfolgreich installiert. In diesem Jahr haben wir die Zahl von 300 überschritten, und wir arbeiten intensiv daran, diese in den nächsten 2 Jahren zu verdoppeln. Unsere Turn-Assist und Mill-Assist Produkte sind inzwischen zum Standard am Markt geworden, und unseren Installationsteams gelingt es, die Installationen immer schneller durchzuführen. Das liegt daran, dass wir langfristige Kooperationen mit den Maschinenbauern und ihren Partnern aufgenommen haben und wir immer stärker dieselbe Sprache sprechen. Das beweist auch die Tendenz in Richtung Industrie 4.0. Wir sehen vor allem nach vorn, denn es gibt noch viele Herausforderungen", sagt De Roovere.

"Unsere Mission bei RoboJob ist nach wie vor, die zerspanende Industrie aktiv wiederzubeleben. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer Automatisierung einen Beitrag für die Rentabilität, die Effizienz und die Flexibilität unserer Kunden leisten können. Diese Firmen, hauptsächlich Zulieferer und Gerätebauer, sehen sich seit ca. 10 Jahren besonders großen Herausforderungen ausgesetzt. In der Versorgungskette ihrer Kunden ist es zu einer strukturellen Veränderung gekommen, wodurch diese schneller produzieren müssen, aber in kleineren Volumen, als es vorher der Fall war. Ihre Kunden wollen keine große Lagerbestände anlegen, denn die kosten Geld”, berichtet De Roovere. "Außerdem blicken diese Kunden immer stärker nach Osten, wo sie ihre Komponenten oft billiger herstellen lassen können. Diese drei Elemente sorgen für eine Menge Stress – nicht nur bei der Geschäftsführung, sondern auch an den Arbeitsplätzen. Und das schreckt junge Techniker davon ab, sich bei Zulieferern zu engagieren. Die Folge ist, dass gute Arbeitskräfte nur sehr schwer zu finden sind."

"Mit RoboJob wollen wir unseren Teil dazu beitragen, diesen Herausforderungen nachhaltig zu begegnen. Wir sagen schon seit 10 Jahren, dass die Zulieferer, aber auch die Maschinenbauer, ihre Arbeitsweise ändern müssen. Eine flexible Organisation der Arbeit, wie die Tagesjobs in Deutschland, zeigt zwar, dass das Problem erkannt wird, aber es gibt nach unserer Auffassung andere Methoden, um diese Probleme in den Griff zu bekommen. So eine flexible Arbeitsorganisation verlangt den Beschäftigten noch mehr ab. Und sorgt damit aufs Neue für noch mehr Stress", betont De Roovere. "Mit unserer Automatisierung können wir dafür sorgen, dass die Zulieferer und Gerätebauer eine strukturelle Lösung haben, um allen diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Ein Robot kann ja nach der Arbeitszeit weitermachen, und mit unserer Software kann er auch für die kleineren Volumen eingesetzt werden, die heute an der Tagesordnung sind. Darüber hinaus müssen wir in der Lage sein, mehrere Jobs zu verarbeiten – und unsere zwei neuen Produktlinien, die auf dem Programm stehen, werden genau das ermöglichen. Diese werden komplett auf unserer ultramodernen Software-Plattform laufen. Und damit sind wir bereit für den nächsten großen Schritt", lüftet De Roovere bereits ein wenig den Schleier der zukünftigen Ausrichtung. Was diese Produktlinien konkret beinhalten, bleibt vorerst noch vertraulich.

Die Botschaft ist angekommen, das verdeutlichen auch Initiativen wie Industrie 4.0, Smart Manufacturing und Factories of the Future. “Eines haben alle diese Initiativen gemeinsam: Die Art und Weise der Produktion muss sich ändern, wenn die westeuropäischen Betriebe im globalen Markt von heute wettbewerbsfähig bleiben wollen. Durch den Einsatz der Automatisierung geht man nicht nur die Rentabilität, die Flexibilität und die Effizienz an, sondern man macht auch die Arbeitsaufgabe für die eigenen Beschäftigten attraktiver. Unsere Robots vernichten keine Arbeitsplätze. Ganz im Gegenteil, sie machen die Arbeit interessanter: Die langweilige, monotone und körperlich anstrengende Serientätigkeit wird von unseren Robots übernommen. Und damit wird Platz und Zeit geschaffen für komplexe Einzelanfertigungen, für die Prozessoptimierung, für Schulungen oder für andere Herausforderungen."

Auch bei RoboJob setzt man auf junge Techniker. "Unser Team besteht zu 80% aus Arbeitskräften, die jünger als 30 Jahre sind. Das sind alles Fachschul- und Hochschul-Absolventen, die ein einschlägiges technisches Studium absolviert haben. Bei RoboJob können sie ihrem großen Interesse an technischen Herausforderungen in der Mechanik oder in der Software nachgehen. Dieses Team wird in den kommenden Jahren weiter an neuen Möglichkeiten, neuen Produkten und ständiger Innovation arbeiten, was dafür sorgen wird, dass unsere Industrie eine Zukunft hat", unterstreicht ein sehr entschlossener De Roovere.

Die Verkaufszahlen von RoboJob zeigen inzwischen, dass RoboJob einen guten Weg eingeschlagen hat. Diese Zahlen sind ein deutlicher Beleg für das beeindruckende Wachstum des Unternehmens, nicht nur in Benelux, sondern weit darüber hinaus. Mit Händlern in ganz Westeuropa, aber auch in Australien, wird RoboJob kontinuierlich an der Lebensfähigkeit der zerspanenden Industrie weiterarbeiten.

Für das kommende Jahr werden neue Herausforderungen ins Visier genommen. Der belgische CNC-Spezialist wird dann sein 10-jähriges Bestehen feiern, am Kurs der fortschreitenden Internationalisierung wird aber voll und hart weitergearbeitet. RoboJob ist sicher, dass dies mit der Vorstellung von neuen Produkten, Erweiterungen und Anwendungen gelingen wird.

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