Der Tower von RoboJob findet weltweites Interesse

Der Tower von RoboJob findet weltweites Interesse

Jetzt, wo sich die Wirtschaft erholt, erfreut sich die Automatisierung großer Beliebtheit. Das zeigt sich auch bei RoboJob, dem belgischen Spezialisten für CNC-Automatisierung. Einer seiner Großkunden hat sich entschieden, den Tower in allen seinen weltweiten Produktionsstandorten einzusetzen.

Seit mehr als einem Jahr hat die Weltwirtschaft zu kämpfen. Das Coronavirus hat mehrere Branchen hart getroffen. So schätzt die Europäische Kommission (Februar 2021), dass die COVID-19-Krise im Jahr 2020 ganz erhebliche negative wirtschaftliche Auswirkungen auf die EU und den Euroraum hatte. Dies führte zu einem Rückgang des realen BIP in der EU (- 6,3 %) und im Euroraum (- 6,8 %). Da die Impfkampagne nun auf Hochtouren läuft, sind die wirtschaftlichen Aussichten wieder positiv.  Der IWF rechnet in seinem World Economic Outlook vom April 2021 mit einem globalen BIP-Wachstum von 6,0 % im Jahr 2021. Für die Eurozone wird ein Anstieg des BIP um 4,4 % im Jahr 2021 prognostiziert, in den USA und China werden Wachstumsraten von 6,4 % bzw. 8,4 % im Jahr 2021 erreicht. (Quelle: FÖD Wirtschaft)

In der „neuen Normalität" scheinen sich die Unternehmen voll und ganz der Automatisierung und Digitalisierung verschreiben zu wollen. Multinationale Unternehmen, aber auch größere nationale Firmen und KMUs haben die jüngste Zeit genutzt, um alle Vor- und Nachteile abzuwägen. Seit dem Sommer 2020 verzeichnet RoboJob auch einen deutlichen Anstieg der Anfragen aus dem In- und Ausland, erklärt CEO Helmut De Roovere: „Seit Juli, August letzten Jahres haben wir einen signifikanten Anstieg der Besuche auf unserer Website und der Anfragen nach Informationen, Demos und Angeboten verzeichnet. Seit dem Herbst 2020 hat sich das auch in einigen neuen Aufträgen niedergeschlagen. Aber wir haben seit Anfang dieses Jahres ein echtes Wachstum gesehen. Noch nie konnten wir im ersten Quartal so viele Aufträge verbuchen."

„Wir dachten, dass wir im zweiten Quartal einen Abschwung sehen würden, aber das scheint im Moment nicht der Fall zu sein. Der Zähler läuft normal weiter", sagt De Roovere.Zum Beispiel hat uns einer unserer internationalen Großkunden kürzlich mitgeteilt, dass er unseren Tower in allen seinen Produktionsstätten weltweit einsetzen wird."

Der Tower von RoboJob ist das am weitesten entwickelte Automatisierungssystem. Ein Lager kann mit Rohstoffen, aber auch mit Paletten und Spannvorrichtungen versorgt werden. Ein Roboter be- und entlädt diese dann in eine oder mehrere CNC-Maschinen und ermöglicht so eine 72-stündige autonome Produktion. Damit können sowohl Einzelstücke als auch Serienarbeiten automatisiert werden. Womit der Tower ein ideales Automatisierungskonzept für einen hohen Mix bei geringem Volumen ist. Ein Tower kann sowohl auf Fräsmaschinen als auch auf Drehmaschinen installiert werden.

Vor wenigen Wochen wurde der 30. Tower bei Platteau Subcontracting installiert. Mit diesem neuen Vertrag wird diese Zahl jedoch in die Höhe schnellen.

„Wir sind absolut bereit dafür", sagt Helmut De Roovere. „Im vergangenen Jahr haben wir die frei gewordene Zeit unter anderem genutzt, um unsere Produktions- und Installationsprozesse zu verfeinern. Wir haben ausreichend Kapazitäten, um die bestellten Systeme termingerecht zu produzieren und zu installieren. Mit mehr als 1.000 Anlagen haben wir auch eine Menge Erfahrung, von der unsere Kunden jetzt profitieren können."

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